Furkapass

Den Nachmittag frei nehmen, mit dem Rennrad über das Furkajoch nach Hause. Klang gleich schon ambitioniert, aber von nix kommt schließlich auch nix, also schwang ich mich kurz nach zwei auf’s Rad.
Bis Sulz geht es ganz gemächlich dahin, über Klaus gibt’s noch ein paar Höhenmeter, aber sonst recht beschaulich. Etwas warm vielleicht. Danach durch’s Laternsertal wird es schon etwas angriffiger, aber es läuft eh erstaunlich gut. Dass mich eine Rennradlerin überholt bringt mich nicht sonderlich aus dem Konzept, dass bin ich eh schon gewohnt. Irgendwann erreiche ich schließlich Bad Laterns und gönne mir eine kurze Pause, in meiner Erinnerung wird’s jetzt gleich etwas steiler. Die Erinnerung täuscht auch nicht, ich muss mich ganz schön plagen, ist schon etwas heftiger mit dem Rennrad als mit dem Bike raufstrampeln… Vor dem Pass wird’s noch mal flach, aber mit Erholung ist nicht viel los, ich hätt wohl mehr essen mitnehmen sollen. Der letzte Anstieg ist dem entsprechend zäh. Kurz vor der Passhöhe wird es noch mal richtig steil, jetzt wird’s mir doch zu blöd, ein paar Meter schiebe ich, dann beiß ich noch mal auf die Zähne und bringe die letzten paar Meter hinter mich. Endlich oben! Trinken und ein Stück Kuchen bringen die Lebensgeister wieder zurück.
Die Abfahrt und die Fahrt nach Andelsbuch durch den Bregenzerwald gestalten sich danach im Verhältnis recht gemütlich.

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